Die Kämpfe um Kirchschlag im Jahr 1921

 
Nach dem Ersten Weltkrieg beschlossen die Siegermächte Italien, England und Frankreich, dass das Burgenland zu Österreich kommt. Es wurde nämlich dieses Gebiet von vielen Menschen mit deutscher Muttersprache bewohnt. Das heutige Burgenland gehörte zu Westungarn und Ungarn wollte es nicht hergeben. Ungarische Freiheitskämpfer wollten das mit Waffengewalt verhindern und sie kämpften gegen die österreichischen Gendarmen, die das Burgenland übernehmen sollten.

 

Bei Kirchschlag war die alte ungarische Grenze und die ungarischen Freiheitskämpfer kamen bei einem Gefecht bis an den Ortsrand. Die zur Verteidigung herbei gerufenen Soldaten des Bundesheeres schlugen die ungarischen "Freischärler" zurück und verhinderten so, dass sie bis in den Ort vordringen konnten.

  Österreichische Wachposten 1921
   

 

Durch die Kämpfe in Kirchschlag wurden die anderen Staaten aufmerksam, was da passierte. Sie verlangten von den Ungarn diese Freiheitskämpfer zurückzurufen.

So kam das Burgenland dann doch zu Österreich.

Österreichische Soldaten am Niklasberg 1921

   

Alois Mayrhofer sen. erlebte die Kämpfe als kleiner Bub mit. Wenn du auf das Bild drückst, kannst du hören, was er erzählt.

  Zeitzeuge Alois Mayrhofer sen. geb. 1913

 

Auch die ZEITUNGEN schrieben über die Kämpfe und über die Angst der Leute.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus der "REICHSPOST" in ihrer Ausgabe einen Tag danach:

Drücke auf die Schrift rechts

 

 

 

 

 

 

Das Denkmal in Kirchschlag erinnert an diesen für Österreich wichtigen Tag, den 5. September 1921 und an die Soldaten, die bei diesen Kämpfen gestorben sind. Es wurde 1931 errichtet.

Einweihung des Denkmals (Sept. 1931)  

 

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